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Die Burgruine der Burg Neuberg in Podhradí

Transport:

Wandern, Auto, Fahrrad, Bus

Entfernung vom IC:

5,9 km

Öffnungszeiten:

Nein (Turm nach Ausleihe von Schlüsseln im Gemeindeamt)

Die Burg Neuberg wurde vom Adelsgeschlecht von Neuberg (Neipperg) wahrscheinlich am Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. Erstmals wurde sie schriftlich aber erst 1288 erwähnt, als die Burg nach dem Tod von Albrecht aus Neuberg die Herren aus Plauen vom Kaiser Rudolf von Habsburg gewonnen haben.

Seit 1344 begannen die Zedwitzer, die mit den Neubergern verwandt waren, das ganze Vermögen der Neuberger im Ascher Ländchen nach und nach aufzukaufen. Die Burg Neuberg gewann Konrad von Zedwitz im Jahre 1395 danach, als er Hedwig von Neuberg heiratete. Sigismund von Luxemburg gab 1422 dem Zedwitzer Gut die Unabhängigkeit von Eger, wahrscheinlich als Dank dafür, dass sie nicht an den Hussitenkriegen teilnahmen. Die Unabhängigkeit von Eger veränderte den Charakter des Ascher Ländchens. Besonders was die Religion betraf. Es setzte sich allmählich das Luthertum durch, das später den stärksten Einfluss gewann. In der Nähe der Burg wurde im 15. Jahrhundert die Kirche Des guten Hirten aufgebaut. 1610 brannte die Burg Neuberg aus. Bis dahin diente sie als zentraler Sitz der Zedwitzer, von dem sie über das ganze Ascher Ländchen herrschten. Danach teilten sich die Zedwitzer auf, und zogen in die neuen Schlösser in Krugsreuth, Thonbrunn, Sorg und Neuberg. Gerade für den Bau des Schlosses in Neuberg, das in der unmittelbaren Nähe der Burg stand, wurde Material aus der vernichteten Burg benutzt. Es ist also nicht bekannt, wie die Burg aussah. Bis heute blieb nur der 22 m hohe Turm, der auf einem 29,5 m hohen Sporn steht, erhalten. Der Umfang des Turmes beträgt 19,2 m.

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