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Barockes Aussehen einer evangelischen Kirche und eine elektronische Orgel

Entfernung vom IC:

534 m

Als das Dorf wuchs und gedieh, reichte das Fassungsvermögen der Kirche nicht mehr aus, so dass 1747 mit einem Umbau begonnen wurde, diesmal im Barockstil. Bereits am ersten Adventssonntag des Jahres 1749 wurde in der neuen Dreifaltigkeitskirche ein Gottesdienst gefeiert.

Die Kirche verfügte über drei Kirchenschiffe mit mehr als 2.500 Sitzplätzen, aber insgesamt konnte die Kirche bis zu 4.000 Menschen aufnehmen. Dieses Gotteshaus blieb von den Bränden verschont, die 1781, 1814 und 1872 in der Stadt wüteten.

Am Ende des 18. Jahrhunderts mussten sich die Herren von Zedtwitz der böhmischen Krone unterwerfen. Gleichzeitig erlaubte Kaiserin Maria Theresia ihnen die freie Religionsausübung nach evangelischem Bekenntnis durch die so genannten Temperamentspunkte und gab ihnen die Erlaubnis, in Aš ein eigenes Konsistorium zu errichten. In anderen Teilen des österreichischen Kaiserreichs konnten sich die Protestanten nur in schmucklosen und unauffälligen Gebetsräumen zum Gottesdienst treffen. Im Jahr 1869 wurde das Gebiet von Aš in den Oberkirchenrat in Wien aufgenommen. Aš erhielt eine eigene Superintendentur.

Dieses Gotteshaus blieb bei mehreren Bränden verschont, die die Stadt 1781, 1814 und 1872 verwüsteten. Trotz des Mangels an finanziellen Mitteln fand ein sehr lebendiges Gemeindeleben statt. Für die wachsende protestantische Bevölkerung wurden drei Geistliche eingestellt. Um 1900 wurden gegenüber der Kirche drei Pfarrhäuser gebaut.

Am 2. Juni 1911 wurde in der evangelischen Kirche von Aš eine elektronische Orgel durch den bekannten Orgelbauer Walcker aus Luudwigsburg installiert. Diese Orgel war ein Geschenk des Ehrenbürgers von Aš, des Fabrikanten Gustav Geipel, an die evangelische Gemeinde von Aš.

In den für Aš unruhigen Zeiten zwischen den beiden Weltkriegen war die majestätische evangelische Kirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm ein Symbol der Sicherheit. In den Wirren des Krieges fanden viele Menschen hier Trost und Hoffnung, um die schlechten Zeiten zu überstehen.

Der letzte deutsche evangelisch-lutherische Gottesdienst in der Aachener Kirche wurde am 6. November 1946 von Pfarrer Krehan gepredigt. Nach der Deportation der Deutschen in den Jahren 1945 und 1946 blieb nur ein kleiner Teil der evangelischen Gemeinde hier. Pfarrer Gustav Alberti wurde im Mai 1946 vertrieben. Nach der Vertreibung wirkte er als Pfarrer im Dorf Erkersreuth bei Selbu.

Seitdem verfiel die evangelische Kirche in Aachen, bis 1956 die staatlichen Behörden auf Druck der Denkmalschutzbehörden beschlossen, die Kirche zu renovieren.

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